Beflügelt von Nico Haberlandt | Sportsympathiegewinner 2019 | Brandenburg/Havel
© ASC Brandenburg 03  

brandenburg

2020

Beflügelt von Nico Haberlandt | Sportsympathiegewinner 2019 | Brandenburg/Havel

Tolle Leute |

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Mit ihrem grenzenlosen Engagement und kreativen Ideen sind die vielen Ehrenamtler*innen maßgeblich am Erfolg der vielfältigen brandenburgischen Sportlandschaft beteiligt. Um den Fleißigsten des Sports Anerkennung zu zollen, küren Lotto Brandenburg und der Landessportbund Brandenburg e. V. jährlich aus zahlreichen Vorschlägen die Sportsympathiegewinner*innen. Eines der sympathischsten Gesichter des Brandenburger Sports ist Nico Haberlandt. Wir haben die gute Seele des ASC Brandenburg 03 getroffen und mit Nico über die Auszeichnung, seine Aufgaben im Verein und seinen Lieblingsort in Brandenburg an der Havel gesprochen.

Nico Haberlandt, für Deinen jahrelangen Einsatz und Deine persönliche Hingabe für den Verein ASC Brandenburg 03 bist Du nun mit dem Preis „Sportsympathiegewinner 2019“ ausgezeichnet worden. Wie hast Du von dem Preis erfahren und was bedeutet er Dir?

Von dem Preis erfuhr ich durch die Einladung des Stadtsportbundes zu ihrer Mitgliederversammlung, in deren Rahmen die Auszeichnung stattfinden sollte. Die Versammlung musste wegen der Corona-Krise jedoch abgesagt werden. So fand die Verleihung während eines Trainings im Mai statt. Mein Vereinskollege Herr Grun überreichte mir dann den Preis. Ein toller Moment. Da ich aus den Reihen des Vereins für diesen Preis vorgeschlagen wurde, bedeutet er mir auch sehr viel. Es ist eine große Anerkennung für das Engagement und für die viele Zeit, die wir dort auch gemeinsam investieren. Das mache ich ja nicht nur alleine.

Foto von Nico Haberlandt
© LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH

Wie bist Du dazu gekommen, Dich im ASC Brandenburg 03 zu engagieren?

Ich bin von Kindesbeinen an im Schwimmverein. Später begann ich auch Wasserball zu spielen. Angefangen habe ich jedoch in einem anderen Verein. Gemeinsam mit weiteren Mitstreitern gründeten wir dann im Jahr 2003 den ASC Brandenburg 03.  Sofern bin ich Gründungsmitglied und von der Stunde Null an im Vorstand aktiv. Lange Zeit war ich Vizepräsident im Verein. Vor einigen Jahren habe ich dann die ehemalige Präsidentin Frau Stresow abgelöst.

Was hat sich durch das Engagement in Deinem Leben geändert? Und warum sollten sich mehr im Ehrenamt engagieren?

In meinem Leben hat sich nicht viel verändert, da ich von Anfang an in diesem Umfeld war  – erst als Sportler und dann als Funktionär, Organisator und Trainer. Ich war es also gewohnt, meinen Kalender und Rhythmus auf die Veranstaltungen und Termine des Vereins einzustellen. Doch klar, wenn sich noch mehr Menschen engagieren würden, hätte mein Kalender mehr Lücken, die ich auch mal anders gut ausfüllen könnte. Es wäre für die gesamte Vereinslandschaft hilfreich, wenn sich mehr Leute einbringen und sich die Arbeit und Verantwortung auf mehr Schulter verteilen ließen. Es muss ja nicht immer gleich ein Posten sein, auch im Kleinen lassen sich viele Dinge in Vereinen bewegen.

Es heißt, Du bist nicht nur Sympathieträger, sondern viel mehr Herz und Seele des ASC Brandenburg 03. Was umfasst Deine Aufgaben, mit denen Du das Herz des Vereins am Schlagen hältst?

Als Präsident halte ich für viele Dinge das Ruder in der Hand und gebe auch mal die Richtung vor, in die sich das Vereinsgeschehen bewegen kann oder soll.  Dabei hat meine Tätigkeit viele Facetten – von den Trainings über die Organisation von Veranstaltungen bis hin zum Marketing und der Akquise von Sponsoren und Spendengeldern. Ich versuche als Steuermann gemeinsam mit vielen weiteren engagierten Mitgliedern den Vereinsalltag und die wechselnden Herausforderungen zu meistern. Dabei bin ich mal Schwimmtrainer, mal Wasserballtrainer, mal Organisator, Kinderbetreuer oder Hausmeister. Neben mir gibt es aber auch 40 bis 50 weitere Mitglieder, die aktiv und positiv das Vereinsleben des ASC Brandenburg 03 mitgestalten.

Du bist als Ingenieur berufstätig, hast Familie mit drei Kindern und unterstützt mit großem Engagement den Verein: Wie bekommst Du Arbeit, Familie und Ehrenamt unter einen Hut?

Manchmal gar nicht (lach). Es funktioniert auch nur mit einer Familie, die das mitträgt. Ich habe den großen Vorteil und finde es ganz toll, dass meine auch mit dem Verein verwurzelt ist. Meine Töchter schwimmen oder Springen Seil, mein Sohn spielt Wasserball und meine Frau unterstützt ebenfalls ehrenamtlich den Verein. Insofern haben wir viele gemeinsame Aktivitäten. Das ist unheimlich hilfreich und auch schön. Ich erhalte auch viel Unterstützung von meiner Frau, die mir, auch in schwierigen Situationen, immer den Rücken freihält. Aktuell beansprucht die Erstellung und Abstimmung der Hygienekonzepte viel Zeit und Energie. Die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs ist in dieser Zeit sehr arbeitsintensiv. Ohne meine Frau, die mich stets stärkt und stützt, könnte ich diese Herausforderung nicht meistern.

Du lebst und arbeitest in Brandenburg an der Havel. Welchen Lieblingsplatz hast Du hier und warum sollte unsere Leserschaft diesen einmal besuchen?

Es gibt viele schöne Plätze in Brandenburg an der Havel. Aber ganz besonders mag ich den Marienberg. Das liegt nicht nur daran, dass ich in der Nähe wohne. Der Marienberg hat sich seit der BUGA zu einer wirklich tollen Parkanlage entwickelt,  wo Besucher*innen alles haben, was sie für einen abwechslungsreichen Tag benötigen. Man kann sich dort entspannen, mit Kindern auf den tollen Spielplatz gehen oder sich ins Café setzen und auf Brandenburg herunterschauen.  Der Ausblick lässt sich besonders gut in der Abendsonne genießen.

Herzlichen Dank für das Interview Nico!

Lotto Brandenburg und der Landessportbund Brandenburg e. V. ehren auch dieses Jahr wieder die guten Seelen und fleißigen Helfer*innen im Sport für ihr ehrenamtliches Engagement. Vorschläge für die Sportsympathiegewinner*innen 2020 können noch bis zum 23. Oktober eingereicht werden. Alle Infos zum Nachlesen gibt es hier.

 

[Der Beitrag wurde erstellt mit Unterstützung der LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH.]